Vita

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Geboren am 4.4.1975 in Rio de Janeiro/Brasilien.

Klavier-, Musiktheorie-, Kompositionsstudium an der Hochschule der Künste in Zürich. Studium der Kulturwissenschaften, Philosophie und Soziologie an der Universität Luzern.

Erstes Projekt SEIN/NICHTS 2003, Aufführungen u.a. an den WorldNewMusic Days04′ in Zürich. Konzert-Installation Limina in Koproduktion mit der IGNM Basel in Basel (2006), Projekt Limina 2007 im Europäischen Zentrum der Künste Hellerau, Dresden. Erste Buchveröffentlichung zum ‚Projekt Limina: Indifferenz in Kunst und Kultur’ als Herausgeber und Co-Autor (mit Peter Gross, Soziologe, Harry Lehmann, Philosoph, Isabel Mundry, Komponistin, u.a.).
Projekt the law of quality (2010-) mit der Produktion u.a. von Werbeclips; Projekt wir sind aussergewöhnlich I-III 2012-2014 in Zürich (Gessnerallee), Berlin (Sophiensaele), Festival Tonlagen (Dresden). Uraufführung des Projektes Freiheit – die eutopische Gesellschaft an den Donaueschinger Musiktagen 2015. Weitere Aufführungen: Festival KEINE DISZIPLIN, Gessnerallee Zürich (Version 2, 2016), Festival La Batie (Version 3, Genf 2016) und Festival Free!Music (HKW, Berlin, 2017). Für das Zwingli-Reformationsjahr 2018 in Zürich entsteht aktuell das Projekt Und was erlöst uns heute? im Auftrag der Stadt Zürich/Gessnerallee. Daneben (reine?) Musikwerke im Stile der Neuen Musik für verschiedenste Besetzungen.

Schreibt und veröffentlicht kulturtheoretisch gedachte Texte zur Neuen Musik in allen bekannten Zeitschriten für Neue Musik wie dissonance, Neue Zeitschrift für Musik, Positionen, Musiktexte. Kulturtheoretisches Interessensgebiet primär in Gegenwartsdiagnostiken und der Frage, was die (westliche) Gesellschaft wissen kann. Arbeitet seit einigen Jahren an einem gesellschaftlichen Beobachtungsmodell mit den Begriffen ‚Quantität’/ ‚Qualität, ‚Negation’/’Affirmation’/’Hyperaffirmation‘.

Frank sieht in der Verbindung von Kunst und (eigener) Kulturtheorie aktuell seine grösste Herausforderung. Seit dem Projekt ‚wir sind aussergewöhnlich‘ wird diese Aufgabestellung explizit erprobt.

Ein weiteres Projekt Franks ist die Webplattform ‚Voice Republic‘, die er mit seinem Cousin Ole Kretschmann 2014 online stellte. Plattform für kulturelle und politische Inhalte renommierter Institutionen bishin zu privaten Beiträgen (livestream und upload). Konferenzen wie die re:publica bis zu den Darmstädter Ferienkursen, zahlreiche Stiftungen wie die Konrad Adenauer-Stiftung, Max Planck-Gesellschaft, u.A. nutzen Voice Repunlic.

Aufträge und Aufführungen an renommierten Festivals wie den Donaueschinger Musiktagen, Wien Modern, Haus der Kulturen der Welt (HKW Berlin), Rainy Days (Luxemburg), Gessnerallee Zürich, Festival Rümlingen, Tonlagen Hellerau, Tage für Neue Musik Zürich, Festivale La Batie (Performancefestival, Genf), KEINE DISZIPLIN (Performancefestival, Zürich), u.A.
Frank leitete den Workshop ‚Kritik‘ an den Darmstädter Ferienkursen 2016 und hielt dort 2014 und 2016 Lectures. Er war ‚visiting composer‘ an den Darmstädter Ferienkursen 2016.

Arbeitet als Projektentwerfer, Komponist und Kulturtheoretiker in Zürich. Mitgründer und ‚CEO‘ von www.voicerepublic.com. Ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theorie der Hochschule der Künste Zürich. Betreibt nebenher den einzigen analogen Photoautomaten der Schweiz in Zürich.

Auszeichnungen
2005, Preisträger des Werkjahres der Christoph-Delz Stiftung, Basel.
2006, Förderung des Projektes Limina durch die Bundeskulturstiftung/D.
2007, Preisträger des Werkjahres für Komposition der Stadt Zürich.
2010, Preisträger des Kunstpreises Zollikon.
2012, BEST OF 2012, Innovationspreis-IT, Kategorie Web 2.0 & Social (mit KluuU, Vorgänger Vocie Republic).

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